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Anwendungstipps

Haarschlauch anziehen bei dickem Haar — die Einfädel-Technik

08.09.2026 · 5 Min Lesezeit · von HairHOMIE

Nahaufnahme: beide Hände ziehen den roséfarbenen HairHOMIE im Nacken zu

Wenn du sehr dickes oder sehr viel Haar hast und der Schlauch dir zu eng vorkommt, machst du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen einzigen Fehler: Du versuchst, den Zopf durch den ausgestreckten Schlauch zu schieben. Das funktioniert nicht — und es muss auch nicht. Der Trick heißt Raffen: Du schiebst den gesamten Stoff erst zu einer kurzen Manschette zusammen und ziehst dann in einer einzigen Bewegung durch.

Der HairHOMIE hat im gedehnten Zustand rund 20 cm Durchmesser. Da passt sehr viel Haar hinein. Das Problem ist nie die Weite, sondern die Länge, durch die du dich sonst hindurcharbeitest.

Warum das Durchschieben scheitert

Ein gestreckter Schlauch ist bei Größe L über einen halben Meter lang. Wenn du deinen Zopf hineinschiebst, musst du ihn diese ganze Strecke gegen die Reibung des Stoffes bewegen. Bei dickem Haar wächst der Widerstand mit jedem Zentimeter — und irgendwo auf halber Strecke bleibst du stecken.

Eine Kundin beschreibt es so: „Er erfüllt auf jeden Fall seinen Zweck. Die Handhabung ist aber eher unangenehm, da er zusammengerollt sehr eng ist und die Haare schwer zu greifen und einzufädeln sind."

Genau da setzt die Technik an.

Die Raff-Technik in vier Schritten

Schritt 1: Zopf binden

Bind deine Haare zu einem tiefen Pferdeschwanz, so weit unten im Nacken wie möglich. Bei sehr dickem Haar lohnt sich zusätzlich ein lockerer Flechtzopf — er macht die Haarsäule kompakter und glatter, und beides hilft beim Durchziehen.

Schritt 2: Den Schlauch raffen

Das ist der entscheidende Schritt. Nimm den Homie und schieb den gesamten Stoff zusammen, bis nur noch ein kurzer, dicker Ring in deinen Händen liegt — wie eine Socke, in die du gleich hineinschlüpfst. Aus 55 cm Länge werden so etwa 8 cm.

Der gesamte Stoff sitzt jetzt gerafft auf deinen Händen. Es gibt keine Strecke mehr, durch die du dich arbeiten müsstest.

Schritt 3: Greifen und durchziehen

Führ eine Hand von oben durch den Ring, greif den Zopf am Ende und zieh ihn in einer Bewegung durch. Weil der Stoff gerafft ist, brauchst du dafür nur wenige Zentimeter Bewegung.

Falls dir das mit einer Hand schwerfällt: Halte den Ring mit der einen Hand offen und führ den Zopf mit der anderen hinein. Das ist der Griff, den die meisten nach ein paar Tagen automatisch nehmen.

Schritt 4: Abrollen und schließen

Jetzt lässt du den geraffter Stoff einfach über die Haare nach unten abrollen — er verteilt sich von selbst. Oben den Kordelstopper zuziehen, unten locker schließen. Fertig.

Zwei Zusatzgriffe für sehr viel Haar

Zopf befeuchten. Ein paar Tropfen Wasser oder ein Sprühkopf Leave-in machen die Haarsäule glatter und kompakter. Der Zopf gleitet dann spürbar leichter durch. Nicht nass machen — nur leicht anfeuchten.

Über Kopf arbeiten. Beug dich nach vorn, lass die Haare nach unten fallen und fädel in dieser Position ein. Die Haare liegen dabei von selbst gebündelt und du hast beide Hände frei. Eine Kundin hat genau diese Idee selbst entwickelt: „Vielleicht muss ich es über Kopf versuchen."

Wenn die Hände nicht mitmachen

Ein Punkt, der uns wichtig ist: Nicht jede Schwierigkeit ist eine Frage der Technik.

Eine Kundin schrieb uns: „Leider sehr schwer drauf zu bekommen, habe aber auch Probleme mit den Händen." Wenn Beweglichkeit oder Kraft in den Händen eingeschränkt sind, hilft die Raff-Technik zwar — aber sie löst nicht alles. In dem Fall ist es ehrlicher zu sagen: Lass dir die ersten Male helfen, bis der Bewegungsablauf sitzt, oder sprich uns an. Wir suchen dann gemeinsam nach einer Lösung, statt dass ein Produkt ungenutzt in der Schublade landet.

Dasselbe gilt für Kinder. Eine Mutter berichtete, dass ihre Kinder es allein kaum schaffen — erst das Raffen, dann der Zopf, dann das Einfädeln. Bei jüngeren Kindern ist das realistisch eine Aufgabe für zwei Personen, zumindest am Anfang.

Es wird schnell besser

Was uns in den Bewertungen immer wieder begegnet: Die Schwierigkeit verschwindet fast immer nach wenigen Tagen.

Eine Kundin schreibt: „Habe viele und dicke Haare, was das anziehen anfangs erschwerte, aber auch das hat man schnell raus wie es gut klappt." Eine andere: „Ich hab zwei Versuche gebraucht, bis ich den Homie aufs Haar draufgebracht habe. Man braucht die richtige Technik. Nun funktioniert es super."

Rechne mit drei bis fünf Anwendungen, bis der Ablauf sitzt. Danach dauert das Anziehen weniger als zwanzig Sekunden.

Und beim Ausziehen?

Andersherum funktioniert es genauso: Kordelstopper öffnen, den Stoff nach oben raffen statt den Zopf herauszuziehen, dann abstreifen. Wer den Homie stattdessen über die Hand nach unten abzieht, kämpft mit demselben Widerstand wie beim Anziehen — eine Kundin nannte es treffend „immer eine tutur den hairhomie wieder von der hand runter zubekommen".

Raffen statt ziehen. In beide Richtungen.


Alle Grundlagen findest du im kompletten Anwendungs-Guide. Wenn dein Homie zwar gut sitzt, aber über Nacht wandert, hilft dir unser Beitrag zum Halt über Nacht weiter.

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Zu unseren Kundenstimmen: Alle zitierten Bewertungen stammen von Kundinnen und Kunden, die den HairHOMIE tatsächlich gekauft haben. Sie wurden über Trusted Shops erhoben, wo die Zuordnung zu einer echten Bestellung geprüft wird. Wir zitieren wörtlich und kürzen nur, wenn es für die Lesbarkeit nötig ist — ohne die Aussage zu verändern. Die Auswahl trifft die Redaktion; sie ist nicht statistisch repräsentativ.


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Der HairHOMIE hält Längen und Spitzen über Nacht dort, wo sie hingehören — statt acht Stunden am Kissen zu reiben.

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